Fahnenweihe der Feuerwehr Pleißa am 9.Juli 2005 (1.Galerie)

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Dem Frauendienst um 1887 sei Dank und den Jungfrauen, (so steht es auf der alten Feuerwehrfahne) hat die Feuerwehr seit 129 Jahren  eine alte Fahne, die zu rechten Zeit nun aus guten Gründen durch eine neue Fahne ersetzt  wurde. Es ist viel passiert in den letzten 129 Jahren, soweit will ich gar nicht zurückgreifen. Allein die Entwicklung der letzten 15 Jahre unserer Ortsfeuerwehr ist schon beeindruckend. Die freiwillige Feuerwehr gründete den Feuerwehrförderverein, der vieles bewegt hat. Ich erinnere an die Dorffestlichkeiten, wo unsere Feuerwehr stets mit aktiv dabei ist. Nach dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses, an den Bürgermeister Hohlfeld zur Fahnenweihe erinnerte, ist die neue Fahne wie ein „i-Punkt“ unserer Freiwilligen Feuerwehr. Ich konnte mir gerade bei der letzten Übung ein Bild vom freiwilligen Dienst der Feuerwehrleute machen, was alles freiwillig zum Dienste unseres Ortes und der benachbarten Ortschaften getan, bedacht und gepflegt werden muss. Eine prima Truppe, unsere F R E I W I L L I G E  Feuerwehr! Viele Pleißaer sind gekommen um das Spektakel um die neue Fahne zu erleben. Beeindruckend waren die Feuerwehrfahnen der benachbarten Feuerwehren, die zur Weihe zum Appell angetreten waren. Pfarrer Schmoldt, der die Fahne weihte, kam aus Grüna (unser Ortspfarrer Müller hatte Urlaub) Fahne: ein an der Stange angebrachtes Tuch, ein oder mehrfarbig, oft mit Wappen oder  Sinnbild versehen; galt der Truppe als zur Treue verpflichtendes Symbol… so der „Brockhaus“ Auf der neuen Fahne finden wir die Justitia, aber nicht die blinde und mit dem Schwert nach unten, sondern unsere im Ortswappen sehende, mit dem Schwert zum Kampf erhobene Justitia. Die weinrote Farbe gibt einen Bezug auf das „Rot“ der Feuerwehr,  die Justitia den Bezug zum Ort, das Eichenlaub ist das Symbol der Ehrerweisung .Mit den Helmen der Fahnenträger wurde die neue Fahne herangetragen und gesegnet. Ein Feuerwehrmann sagte, dass er nicht an Gott glaube. aber es ist gut zu wissen, wenn etwas gesegnet ist…Viele Gratulanten standen an und gratulierten und zum Teil erhielt die neue Fahne einige Wimpel, wie es heute üblich ist .(die alte Fahne hatte in der damaligen Zeit Schilder am Stiel bekommen, wie ich es in Kürze in der 2.Galerie zeigen werde) Die Presse unserer Umgebung wird weitere Berichte darüber bringen. Bei schönem Wetter (was in den letzten Tagen eine Seltenheit war) war dieser Tag ein gelungener Höhepunkt im Jahreskreis der  Festlichkeiten  unseres Ortes. Ich möchte mich als Christ den Segenswünschen vom Pfarrer Schmoldt mit anschließen und mit dem Spruch der alten und neuen Fahne grüßen: “Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, gut zu wissen, dass wir eine verantwortungsvolle Ortsfeuerwehr haben. KM

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